BSK 1933: Realität statt Konzept – Statement zur bevorstehenden Entscheidung in Bischofshofen
Presse-Statement des BSK 1933 zur bevorstehenden Entscheidung über den Benutzungsvertrag in Bischofshofen
In Bischofshofen steht morgen keine Konzeptfrage zur Entscheidung, sondern eine Realitätsfrage.
Mit dem BSK 1933 besteht ein Klub mit rund 200 Kindern und Jugendlichen im Fußball, ergänzt durch eine zusätzliche Cheerleading-Abteilung. Woche für Woche bieten wir rund 40 Stunden Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfbetrieb. Das ist gelebte Realität – seit Jahren, jeden Tag.
Dem gegenüber steht ein Konzeptpapier eines Skiklubs ohne bestehende operative Struktur im Fußball. Nach unserem aktuellen Wissensstand gibt es weder eine aktive Fußballsektion noch eine Registrierung beim Salzburger Fußballverband. Ein geregelter Wettkampfbetrieb im Kinder- und Jugendbereich erscheint damit für die kommende Saison derzeit nicht darstellbar.
Die zentrale Frage lautet daher:
Wird die bestehende, funktionierende und erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit des BSK 1933 weiterhin abgesichert – oder für ein Konzept ohne operative Grundlage aufs Spiel gesetzt?
Darüber hinaus stellen sich aus unserer Sicht grundlegende Fragen zur Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Entscheidungsprozesses.
In diesem Zusammenhang ist öffentlich bekannt, dass Raimund Unger als Vertreter einer politischen Fraktion Teil des Entscheidungsumfelds ist und gleichzeitig im Zusammenhang mit der geplanten Fußballsektion des Mitbewerbers genannt wird.
Gerade vor dem Hintergrund der Erfahrung, wie politische Entscheidungsprozesse innerhalb von Parteien ablaufen, stellt sich damit umso mehr die Frage, wie in diesem Verfahren sichergestellt wird, dass die Entscheidung frei von möglichen Interessenskonflikten und ausschließlich auf Basis objektiver Kriterien getroffen wird.
Im sensiblen Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ist es aus unserer Sicht wesentlich, dass Entscheidungen für alle Beteiligten nachvollziehbar, unabhängig und transparent erfolgen – und sich ausschließlich am Wohl der Kinder orientieren.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die dokumentierten Fakten und Einblicke in unsere tägliche Arbeit auf unserer Homepage:
https://bsk-1933.at/bsk-1933-realitat-statt-offentlicher-unterstellungen/
Gleichzeitig wurden in den vergangenen Monaten seitens der Stadtgemeinde große Investitionen in die Infrastruktur getätigt – insbesondere in den neuen Kunstrasen sowie in die Modernisierung der Umkleidekabinen. Daraus ergibt sich eine deutlich erweiterte Kapazität.
Der BSK 1933 begrüßt ausdrücklich zusätzliche Angebote im Sinne der Kinder in Bischofshofen und hat gegenüber der Stadtgemeinde eine Koexistenz beider Strukturen vorgeschlagen. Auf Basis eines einjährigen Benutzungsvertrags kann die Entwicklung beider Seiten transparent beobachtet und sachlich bewertet werden.
Am Ende des Tages muss die Entscheidung im besten faktischen Interesse jener Kinder und Jugendlichen getroffen werden, die beim BSK 1933 seit Jahren Woche für Woche trainieren, spielen und Gemeinschaft erleben. Wir blicken dieser Entscheidung positiv entgegen.
Josef Reiter
Obmann des BSK 1933
Stefan Würnitzer
Vizeobmann des BSK 1933
P.S.: Im Vorfeld der morgigen Entscheidung können leider erneut einzelne mediale Darstellungen, die auf Gerüchten und keinen Fakten basieren, im Umlauf sein. Zur Klarstellung: Der BSK 1933 hat sich zu jedem Zeitpunkt auf eine Lösung in Bischofshofen konzentriert – so wie auch intern gegenüber dem Bürgermeister sowie öffentlich kommuniziert. Allgemeine Gespräche über Entwicklungen und Kooperationen im Fußball finden seit Jahren im Austausch zwischen Klubs statt, begründen jedoch keine alternativen Standortpläne. Maßgeblich ist für uns ausschließlich der Weg in Bischofshofen.
